Dänemark als Ziel für den ERASMUS-Austausch

Auf dem heutigen Arbeitsmarkt werden Auslandsaufenthalte auf dem Lebenslauf ein immer wichtigerer Bestandteil. Sie sind nicht nur ein Zeichen für gute Sprachkenntnisse, sondern auch für Weltoffenheit, Sensibilität im Umgang mit anderen Kulturen sowie Selbstbewusstsein und Neugier. Das europäische Austauschprogramm ERASMUS bietet jährlich mittlerweile rund 300.000 Studierenden einen guten und vergleichsweise einfachen Rahmen, um für ein oder zwei Semester in einer anderen europäischen Stadt zu studieren, wichtige Erfahrungen zu sammeln und natürlich auch die Zeit im Ausland gebührend zu genießen. Doch häufig ist die Wahl des Zielortes- und landes keine einfache Frage. In einer von GoEuro zusammengestellen Übersicht der Top 10 ERASMUS-Ziele wird auch das dänische Kopenhagen hervorgehoben, das mittlerweile begehrtes Ziel von immer mehr Studierenden aus aller Welt wird.

Was ist ERASMUS?

Die prestige- und traditionsreiche Universität Kopenhagen, die bereits 1479 gegründet wurde, empfängt jedes Jahr zahlreiche internationale Studierende aller Fachrichtungen. Aber auch fachspezifische Hochschulen wie etwa die Copenhagen Business School oder die Hochschule für bildende Kunst und Architektur genießen große Beliebtheit unter Austauschstudenten. Nicht nur die besonders hohe Qualität der dänischen Bildungseinrichtungen, sondern sicherlich auch die Attraktivität der Hafenstadt Kopenhagen selbst sind dabei gute Gründe, um seinen ERASMUS-Austausch hier zu verbringen. Zudem ist ein weiterer Vorteil, dass sich ausländische Studierende, die gerade erst dänisch lernen, sehr gut auch mit dem Englischen weiterhelfen können, was hier gerade von den jungen Menschen in der Regel fließend beherrscht wird.

Universitäten und Hochschulen in Kopenhagen

Auch wenn durch den ERASMUS-Austausch keine Studiengebühren anfallen – die in Dänemark sowieso nicht zu entrichten sind –, sind die Lebenshaltungskosten in Kopenhagen höher als in Deutschland. Um sich hier finanziell abzusichern, ist es hilfreich, sich vorab über Stipendien zu informieren. So förderte der DAAD beispielsweise 2014 über 1000 deutsche Studierende für ihren Aufenthalt in Dänemark.

Hilfreiche Tipps für den ERASMUS-Austausch

Auch wenn durch den ERASMUS-Austausch keine Studiengebühren anfallen – die in Dänemark sowieso nicht zu entrichten sind –, sind die Lebenshaltungskosten in Kopenhagen höher als in Deutschland. Um sich hier finanziell abzusichern, ist es hilfreich, sich vorab über Stipendien zu informieren. So förderte der DAAD beispielsweise 2014 über 1000 deutsche Studierende für ihren Aufenthalt in Dänemark.

Bürokratie so gut wie möglich planen

Zudem ist es sinnvoll, so viel bürokratische Hürden wie möglich bereits vor der Reise ins Ausland zu nehmen. Wenn es beispielsweise darum geht, seinen Semesterplan festzulegen oder herauszufinden, wie viele und welche Kurse man belegen muss, kann die Sache für den Neuankömmling, der sich eigentlich erst mal einleben und -gewöhnen möchte, zu einer zusätzlichen Belastung werden. Es ist wichtig, ausreichend Kurse zu belegen und damit die geforderte Anzahl der ECTS-Punkte zu erreichen, da sonst in manchen Fällen das Stipendium zurückgezahlt werden muss. Auch wenn der ERASMUS-Aufenthalt viel Möglichkeit zu außeruniversitären Erfahrungen sowie zum Feiern und Reisen bietet, sollte daher das Studieren trotz allem nicht zu kurz kommen.

Die Wohnsituation im Ausland

Häufig bieten ausländische Universitäten gerade für ERASMUS-Studierende Unterkünfte in Studentenwohnheimen an, sodass das Suchen nach einer Wohnung entfällt und auch die Kosten häufig recht überschaubar bleiben. Doch nicht selten sind solche studentischen Unterkünfte auch Grund großer Enttäuschung. Denn dass es sich hier um die modernsten Luxus-Appartements handelt, damit kann nur selten gerechnet werden. Um das böse Erwachen bei der Ankunft zu vermeiden, ist es gut, sich vorab zu informieren, ob man Bilder oder Erfahrungsberichte von Studierenden aus vorhergehenden Semestern findet. Erhält man dadurch einen allzu schlechten Eindruck, kann es eine gute Alternative sein, sich mit ein paar Anderen gemeinsam eine WG auf eigene Faust zu suchen. Das enge Zusammenleben mit anderen in einer WG erleichtert nicht nur das Knüpfen erster Kontakte, sondern kann auch das Sprachenlernen erheblich fördern. Hierfür ein wichtiger Tipp: Auch wenn es bequem ist, sich auf Englisch zu unterhalten, wird man sich ärgern, wenn man die Chance während des Auslandssemesters nicht ausreichend genutzt hat, um auch Dänisch zu sprechen.